Ein Gedicht: „Alsfelder Plasterstei“

Sie passen auch zu Stöckelschuhen: die Pflastersteine aus der Konditorei.

Sie gehören zum Stadtbild wie die mittelalterlichen Fassaden und das einmalige Rathaus: die Pflastersteine auf dem Marktplatz und in den Gassen, die zwar wunderschön aussehen, aber das Gehen mitunter zu einer Kunst für sich machen. Eine Kunst für sich ist auch die Confiseriekunst des Konditors Peter Kellendonk. Er schafft aus dem Alsfelder Urgestein eine Köstlichkeit, eine feine quadratische Praline mit einer Füllung aus Vanilletrüffel und Karamellsoße, verschlossen mit einem Florentiner Deckel – ein Alsfelder Pflastersein der besonders leckeren Art, ein süßes Gedicht, das auch den Heimatdichter Hieronymus Caesar zu einem solchen inspirierte.